Gestillte Babys gehen besser mit Stress um:
Sind im späteren Leben wesentlich 'relaxter'
- Körperkontakt fördert die Mutter-Kind-Beziehung
- Kinder getrennter Eltern ängstlicher als Gleichaltrige

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·Gestillte Babys gehen
besser mit Stress um
Körperkontakt fördert Mutter-Kind-Beziehung
Gestillte Babys gehen im späteren Leben besser mit Stress um als Kinder, die mit der Flasche gefüttert worden sind. Dies zeigt eine Untersuchung an fast 9.000 Buben und Mädchen. Forscher des Stockholmer Karolinska Institutes hatten Informationen über Kinder zum Zeitpunkt deren Geburt sowie im Alter von fünf und zehn Jahren gesammelt.
Erwartungsgemäß waren jene zehnjährigen Kinder, deren Eltern sich während der vorherigen fünf Jahre getrennt hatten, wesentlich ängstlicher als andere Gleichaltrige. Bei gestillten Kindern lag diese Wahrscheinlichkeit aber nur um etwa das Doppelte höher, während das Risiko für nicht gestillte Kinder um mehr als das Neunfache erhöht war. Die Forscher betonen aber in der Zeitschrift "Archives of Disease in Childhood", dass dies nicht unbedingt nur auf das Stillen selbst zurückgehen muss. Zwar spiele etwa der Körperkontakt zur Mutter im ersten Lebensabschnitt eine wichtige Rolle, aber Stillen könne auch die Mutter-Kind-Beziehung fördern. (APA/red)
