Redmonder fordern zur Vista-Attacke auf:
Microsoft verteilt Beta auf Blackhat-Event
- 3.000 Konferenz-Teilnehmer gegen Sicherheitslücken
- Experten stufen Vorgehen als mutigen Schritt ein

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Neues Betriebssystem, neue Strategie - Nicht anders lässt es sich erklären, dass Microsoft ausgerechnet zu den größten Kritikern des Unternehmen geht und sie darum bittet, das bevorstehende Betriebsystem Windows Vista auf Fehler respektive Sicherheitslücken abzuklopfen.
Die Softwareschmiede aus Redmond hat 3.000 Teilnehmer einer Konferenz über Computersicherheit aufgefordert, die jüngste Beta-Version von Windows Vista auf mögliche Probleme zu untersuchen. Der für Sicherheitsfragen zuständige Manager Andrew Cushman führte auf der Blackhat-Konferenz in Las Vegas aus, welche Schritte der Software-Marktführer ergriffen hat, um Computer mit Windows Vista vor Angriffen zu schützen. Die Konferenzteilnehmer erhielten eine DVD mit der aktuellen Entwicklungsversion des Betriebssystems.
In der "Höhle des Löwen"
Sicherheitsexperten würdigten das Vorgehen von Microsoft als mutigen Schritt. "Sie begeben sich direkt in die Höhle des Löwen", sagte der Technikchef der Verschlüsselungsfirma PGP, Jon Callas. "Sie gehen zu den Leuten, von denen sie niemand mag, die hässliche Dinge sagen und den Ansporn haben, das herauszufinden, was nicht in Ordnung ist." (apa/red)
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