Schwarzer Tag für Österreichs Athleten bei EM: Drei ÖLV-Starter bereits im Vorlauf out
- Damen-Hürdenlauf: Maurer & Schreibeis auf Platz 28
- Diskuswerfer als Gesamt-15. knapp gescheitert
Am Donnerstagvormittag ist für ein ÖLV-Trio bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Göteborg Endstation gewesen. Diskuswerfer Gerhard Mayer schied als Gesamt-15. mit 59,54 m aus, auf das Finale der Top 12 fehlten nur 57 Zentimeter. Für die Hürdensprinterinnen Marie Elisabeth Maurer und Victoria Schreibeis war nach den 100-m-Vorläufen mit jeweils 13,54 Sekunden als Ex-aequo-28. Endstation.
Der Franzensdorfer Mayer warf die Scheibe zu Beginn auf 55,59 m und steigerte sich nach einem Fehlversuch noch auf 59,54. Auf seine Saisonbestweite von 61,72 m fehlte ein ganzes Stück, aber viele Athleten blieben an dem trüben Vormittag mit teilweise Regen weit von persönlichen Bestleistungen entfernt. Und so sah der ohne Limit nominierte österreichische Athlet seine Entsendung auch gerechtfertigt: "Das würde ich schon sagen. Schade, dass ich nicht mit der dritten Weite gestartet bin, dann hätte ich noch etwas drauflegen können."
Österreichs beste Hürdensprinterinnen laufen derzeit im Gleichklang, holten sie sich bei den Staatsmeisterschaften in Schwechat ex aequo die Goldmedaille, so schieden sie bei der EM mit der gleichen Zeit aus. Schreibeis wurde bei ihremk Großereignis-Debüt in ihrem Lauf Fünfte, Maurer Siebente.
"Als ich in Schwung gekommen bin, blieb ich mit dem Knie an einer Hürde hängen - blöd. Die Stimmung war gut, weil ja die Schwedin Susanna Kallur in meinem Lauf war", sagte Schreibeis. Für die in den USA studierende Maurer war "die Saison zu lang", auch kämpft sie nach der Europa-Rückkehr immer noch mit Umstellungsproblemen. Das Ziel, eine Runde weiterzukommen, wurde klar verpasst.
Steinbauer scheitert vorzeitig
Martin Steinbauer ist als Gesamt-16. der 5.000-m-Halbfinali mit 13:59,17 Minuten ausgeschieden. 15 Athleten stiegen ins Finale auf, allerdings waren nach zahlreichen Absagen nur insgesamt 19 Läufer am Start, 18 kamen in die Wertung. Gesamtschnellster war der Franzose Khalid Zoubaa in 13:46,32.
"Ich war heuer sechs Wochen verletzt, ich habe halt noch Defizite", sagte der 25-jährige gebürtige Neunkirchener, der bis zum Schluss kämpfte und von der Stimmung im Ullevi-Stadion angetan war. "Eine geile Atmosphäre, sensationell", so Steinbauer.
(apa/red)
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