Nächste Strafen im Wettskandal in Italien: Reggina geht mit 15 Punkten minus in Saison
- Kein Zwangsabstieg, auch Serie-B-Verein verurteilt
·Chronologie des Manipulationsskandals
Affäre kam am 3. Mai 2006 erstmals in Medien
·GRAFIK: Die Klubs im italienischen Skandal
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Im italienischen Fußball-Skandal sind die nächsten Klubs bestraft worden. Reggina entging zwar dem von Chefankläger Stefano Palazzi geforderten Zwangsabstieg und bleibt in der Serie A, muss die Meisterschaft aber mit einem Minus von 15 Punkten beginnen, wie der italienische Verband mitteilte. Der AC Arezzo darf weiterhin in der Serie B spielen, allerdings mit einem Handicap von neun Zählern Abzug.
Zuvor waren schon die vier Topklubs Juventus Turin (Abstieg in die Serie B mit 17 Punkten Abzug in der kommenden Saison sowie Aberkennung der Meistertitel 2005 und 2006), AC Milan (-8 Punkte), AC Fiorentina (-19 Punkte) und Lazio Rom (-11 Punkte, jeweils in der Serie A 2006/07) wegen ihrer Verwicklung in den Skandal bestraft worden.
Reggina war in der abgelaufenen Saison 13. geworden und wurde nun für die Manipulation von sechs Liga-Spielen in der Saison 2004/05 bestraft. Abhörprotokolle von Telefonaten zwischen Klub-Präsident Pasquale Foti und Ex-Juve-Manager Luciano Moggi, der Schlüsselfigur des Skandals, haben dies bestätigt. Arrezzo muss ebenfalls für eine Spielabsprache aus der Saison 2004/05 büßen.
(apa/red)
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