Landis kämpft weiter um Rehabilitierung:
"Mit dem Test war etwas nicht in Ordnung"
- Wurde Doping-Test nicht korrekt durchgeführt?
- US-Amerikaner droht Aberkennung des Tour-Sieges
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Österreicher Matthias Buxhofer war beteiligt
Nach seinem positiven Doping-Test kämpft Tour-de-France-Sieger Floyd Landis weiter, um seine Unschuld zu beweisen. Der nach der 17. Etappe positiv auf Testosteron getestete US-Amerikaner glaubt nun, dass sein Dopingtest nicht korrekt durchgeführt wurde. "Mit dem Test war etwas nicht in Ordnung", sagte Landis in einem Radiointerview.
"Sie werden sehen, dass bei diesem Test klar die Regeln gebrochen wurden. Die Entschuldigung danach war eher armselig", so Landis weiter. Der Amerikaner sagte weiter, dass es vom internationalen Radsportverband (UCI) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) falsch war, die Ergebnisse der positiven A-Probe zu veröffentlichen, noch bevor die B-Probe analysiert wurde.
"Die öffentliche Erniedrigung und die Entschuldigungen danach sind zuletzt unerträglich geworden", so Landis weiter. Er will beweisen, dass die Angestellten im Labor der WADA in Frankreich ihn nicht objektiv behandelt haben. Laut seinen Aussagen wussten die Laborangestellten, welche Fahrer sich hinter welcher Probennummer befanden. "Um objektiv sein zu können, muss so ein Test anonym durchgeführt werden. Das war nicht der Fall, da ist ein Fehler im System", so ein kämpferischer Landis.
Landis will gegen das Ergebnis des Dopingtests vorgehen, ein Prozess könnte rund sechs Monate dauern. Von seinem Schweizer Team Phonak wurde er bereits entlassen, Landis droht eine Zwei-Jahres-Sperre und die Aberkennung des Tour de France Titels. In einem TV-Interview am Montag sagte der Amerikaner, dass seine ursprüngliche Entschuldigung für den positiven Test, zu viel Alkohol am Vortag, die Mutmaßung von anderen Personen war.
(apa/red)
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