Warten auf Nahost-Waffenstillstand: Fischer
verurteilt Verzögerung "in aller Deutlichkeit"
- "Jedes Zeichen gegen Rücksichtslosigkeit ist wichtig"
Bundespräsident Heinz Fischer hat "Gewalt und Gegengewalt" im Nahen Osten und die Verzögerung eines israelisch-libanesischen Waffenstillstands "in aller Deutlichkeit" verurteilt. Jedes Zeichen, "das wir gegen den Terror von Bomben und Raketen, gegen die Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Schicksal von Menschen setzen, ist daher wichtig", sagte das österreichische Staatsoberhaupt.
Man müsse laut und deutlich verurteilen, dass ein Waffenstillstand immer weiter hinausgezögert werde und dass "Menschenleben in diesem Konflikt bei militärischen und politischen Kalkulationen kaum eine Rolle spielen", sagte Präsident Fischer. Es sei schmerzvoll, dass in vielen Teilen der Welt Krieg, Hass, Gewalt und Intoleranz immer noch dominierende Faktoren seien. (apa/red)
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