Neue Fälle von Vogelgrippe in Asien: H5N1-Virus bei Tieren in Kambodscha festgestellt
- Thailand und Laos melden auch neue Ausbrüche
- 17-jähriger Jugendlicher in Indonesien erkrankt
In Kambodscha sind erneut Fälle von Vogelgrippe aufgetreten. Das auch für den Menschen gefährliche Virus H5N1 sei bei Tieren in der Provinz Prey Veng an der Grenze zu Vietnam entdeckt worden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Samstag mit.
Das Nachbarland hatte am Tag zuvor die ersten Vogelgrippe-Fälle seit acht Monaten gemeldet. Anfang der Woche hatten Thailand und Laos von neuen Ausbrüchen berichtet.
Der H5N1-Erreger wurde nach Angaben eines Ministeriumssprechers in Phnom Penh bei Enten in einem Bauernhof in einem kleinen Dorf nachgewiesen. Die Tiere dort seien bereits am 2. August erkrankt, aber erst einige Tage später hätten die zuständigen Behörden davon erfahren. Die Vogelgrippe hat in Kambodscha bisher sechs Menschen das Leben gekostet, das letzte Opfer starb im April.
Jugendlicher in Indonesien erkrankt
In Indonesien ist erneut ein Jugendlicher an der Vogelgrippe erkrankt. Bei einem 17-Jährigen sei der gefährliche H5N1-Erreger festgestellt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Jakarta am Samstag mit.
Der Bursch sei mit Fieber und Atembeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Virus hat in Indonesien bisher 44 Menschen das Leben gekostet, erst Anfang der Woche erlagen zwei Jugendliche der Krankheit.
(apa/red)
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