Taifung "Prapiroon" wütet in China: Schon mindestens 77 Menschen von Sturm getötet!
- Meisten Opfer in Folge von Überschwemmungen
- Taifun ist schon der sechste Sturm der Saison
Im Süden Chinas hat der Tropensturm "Prapiroon" nach staatlichen Medienberichten inzwischen 77 Menschen getötet. Die meisten Opfer sind in Folge von Überschwemmungen und Erdrutschen in der Provinz Guangdong zu beklagen. Dort entstand auch ein wirtschaftlicher Schaden von umgerechnet rund 526 Millionen Euro. Die angrenzende Provinz Guangxi ist ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen worden. In der Region wurden zahlreiche Häuser zerstört und Anbauflächen beschädigt.
Der Sturm war mit schweren Regenfällen über Guangdong niedergegangen. Unmittelbar danach waren nach offiziellen Angaben mehr als fünf Millionen Menschen betroffen. Auf seinem Weg weiter ins Landesinnere schwächte er sich danach aber etwas ab.
"Prapiroon" - thailändisch für "Regengott" - ist der sechste Sturm dieser Saison, der Südchina heimgesucht hat. Zuvor hatte er auf den Philippinen und in Hongkong gewütet. Bei den Vorgängern "Bilis" und "Kaemi" waren in Südchina unlängst weit mehr als 600 Menschen ums Leben gekommen. (apa/red)
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