Seit einer Woche nach Übung vermisst: Soldat offenbar in Donau in NÖ tot gefunden
- Traurige Gewissheit: 23-Jähriger wurde identifiziert
- Dürfte unter Schwimmkörper gezogen worden sein

Gewissheit gibt es um das Schicksal jenes 23-jährigen Soldaten, der nach einem militärischen Manöver vermisst war. Der Korporal aus Salzburg wurde in der Donau bei Rossatz (Bezirk Krems) gefunden und anhand der Uniform identifiziert, wie das NÖ Militärkommando mitteilte. Der Mann war im Zuge der Übung vermutlich durch die Strömung bedingt unter einen Schwimmkörper gezogen worden.
Der Leichnam des Mannes wird noch an die Staatsanwaltschaft überstellt. "Zu Routineuntersuchungen", wie ein Sprecher des Militärkommandos versicherte.
Nach dem Bekanntwerden des tragischen Ereignisses suchten in den folgenden Tagen rund 550 Soldaten nach dem Mann. Die Mannschaften durchkämmten dabei nicht nur die Ufer auf beiden Seiten des Stromes. Pioniere sondierten mit Booten die Wasseroberfläche, auch Hubschrauber und Pioniertaucher wurden aufgeboten, so das Militärkommando.
(apa/red)
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