Tschechischer Reisebus erfasste Ungarin: Verkehrsunfall auf der S1 fordert eine Tote
- Verbindungsrampe soll nun entschärft werden
Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich in der Nacht auf Montag auf der Wiener Außenring Schnellstraße (S1) in Schwechat ereignet. Nach Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion erfasste ein tschechischer Reisebus eine 24-jährige Ungarin. Das Unglück ereignete sich auf der Verbindungsrampe zur Ostautobahn (A4). Die potenzielle Gefahrenstelle soll nun weiter entschärft werden.
Der Pkw, in dem sich fünf Staatsbürger aus Ungarn befanden, hielt auf Grund eines Schadens. Die Insassen betraten daraufhin die Fahrbahn. Der Bus dürfte laut Exekutive die Personen zu spät gesehen haben und für die herrschenden Witterungsverhältnisse zu schnell gefahren sein. Die 24-Jährige wurde zu Boden geschleudert und verstarb noch an der Unglücksstelle.
Der Unfall hatte sich auf der Verbindungsrampe zur Ostautobahn in Fahrtrichtung Ungarn zugetragen. Dort ereigneten sich in der vergangenen Zeit immer wieder Zusammenstöße und Kollisionen.
Die Kurve soll nun weiter entschärft werden: Nachdem Ende Mai der Belag abgefräst wurde, soll nun laut Asfinag die Rampe verbreitert werden. Überdies komme ein Pannenstreifen hinzu, und der Kurvenradius werde adaptiert.
Die Kosten belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Die Arbeiten sollen noch heuer abgeschlossen sein.
(apa/red)
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