Die Hotelkette Hilton verdient weniger:
Trotz Expansion weniger Einnahmen
- Hilton übernahm Häuser der britischen Hilton Group
- 660 Mio. Euro Hotel- und Bürokomplex ist geplant

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Trotz neuer Kapazitäten im Luxus-Segment hat die US_Hotelkette Hilton im abgelaufenen Quartal weniger verdient als im Vorjahr. Ausschlaggebend dafür war, dass vor Jahresfrist Veräußerungsgewinne und eine geringe Steuerbelastung noch höhere Erträge erlaubten. Die Hotelkette hat außerdem im Februar die Häuser ihres britischen Namensvetters Hilton Group übernommen und damit neue Umsatzquellen im Luxus-Segment erschlossen.
Hotelkette Hilton verdient im Quartal trotz Expansion weniger
Utl.: Veränderte Besteuerung =
Dennoch fiel der Reingewinn im zweiten Quartal auf 144 Mio. Dollar (112,9 Mio. Euro) von 202 Mio. Dollar, wie Hilton am Dienstag mitteilte. Ohne Sonderposten legte das Unternehmen einen Gewinn von 32 Cent je Aktie vor und blieb damit zwei Cent unter der durchschnittlichen Analystenerwartung. Der Umsatz stieg um 87 Prozent auf 2,20 Mrd. Dollar. Die Aktien verloren in einem schwächeren Marktumfeld 1,2 Prozent.
Hilton investiert in Deutschland
Das Unternehmen wird Hotelpartner bei einem vom Flughafenbetreiber Fraport und der Immobiliengruppe IVG geplanten Bau eines 660 Mio. Euro teuren Hotel- und Bürokomplexes am Flughafen Frankfurt. Mit dem Bau soll im November begonnen werden. Das seit mehreren Jahren von Fraport und IVG geplante "Airrail-Center", das zwischenzeitlich als nicht realisierbar galt, ist eines der größten Immobilienprojekte in Deutschland.
(APA/red)
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