Kein String-Tanga und Oben-ohne-Baden:
Paris verbietet zu freizügige Badekleidung
- Aus Sicherheitsgründen soll man sich richtig anziehen
- Die Pariser wußten schon immer über Mode bescheid

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Paris verbietet "unanständige Bekleidung" am Seine Sandstrand. Ab sofort ist es verboten, sich nackt, im String-Tanga oder ohne Bikini-Oberteil in der Sonne zu räkeln. Wer dennoch seinen ganzen Körper der prallen Sonne aussetzt muss mit einem Bußgeld von 38 Euro rechnen.
Die Stadt sei "aus Sicherheitsgründen" zu einer Regelung gezwungen, zitierte die Tageszeitung "Le Parisien" den zuständigen stellvertretenden Bürgermeister Pascal Cherki. Das freizügige Outfit an dem Strand hätte "zu Versuchungen und gefährlichem Verhalten führen können, besonders, weil wir uns am Ufer eines Flusses befinden", sagte der Rathaus-Vertreter, ohne die Äußerung weiter zu erläutern.
Das Paris Plages
Für das Erfolgsprojekt "Paris Plages" wird seit fünf Jahren regelmäßig im Sommer ein Sandstrand an der Seine aufgeschüttet. In diesem Jahr wurde das Areal noch einmal deutlich erweitert. 2005 lockte "Paris Plages", das inzwischen Nachahmer in Rom, Berlin und anderen europäischen Städten fand, 3,8 Millionen Pariser sowie Touristen aus dem In- und Ausland an.
(APA/red)
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