Wenn Stress den Magen quält: NEWS LEBEN hat die besten Methoden gegen Reizmagen
- Pflanzenstoffe, Homöopathie, Akupunktur und Co.
- PLUS: Alle Infos zum schmerzhaften Magen-Leiden

·Methode 1
Chemisch-synthetische Arzneimittel
·Methode 2
Pflanzenstoffe und natürliche Hausmittel
Für bis zu 30 Prozent der Österreicher werden Seelentiefs, Hektik und Essen mitunter zur schmerzhaften Tortur im Verdauungstrakt. Am häufigsten trifft es Jugendliche und junge Erwachsene. Frauen leiden doppelt so oft darunter wie Männer. Die Symptome sind höchst unangenehm: Völlegefühl, Schmerzen und Druck in Magen und Oberbauch, Sodbrennen und Aufstoßen sind typische Anzeichen für Reizmagen. NEWS LEBEN hat die Lösung für gequälte Mägen: Die besten Methoden im Überblick. PLUS: Alle Infos zum Thema.
Die verschiedenen Beschwerden treten allein oder zugleich auf und halten längere Zeit an. Was sie wirklich auslöst, ist nicht vollends geklärt, wie die Wiener Internistin Elisabeth Parth beschreibt: "Es gibt zwar Hinweise auf organische Faktoren, gestörte Bewegungsabläufe der Magenmuskulatur und, bei manchen Patienten, Anzeichen übermäßigen Schmerzempfindens im Magen. Bei einem Teil könnte auch das Bakterium Helicobacter pylori eine Rolle spielen. In vielen Fällen dürfte jedoch ein Zusammenhang mit psychischen Faktoren bestehen." Vor allem bei Menschen, die im Job oder privat großem Stress ausgesetzt sind und mit unregelmäßigen Tagesabläufen kämpfen, können sich Ängste, Ärger und seelischer Druck rasch auf den Magen schlagen.
Wann erkennen?
In jedem Fall empfiehlt sich der Weg zum Arzt, wenn die Beschwerden länger als drei Monate anhalten. Denn vor einer Behandlung des Reizmagens müssen andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen (wie etwa Gastritis, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Leber, Galle oder des Zwölffingerdarms) ausgeschlossen werden. "Reizmagen ist eine Ausschlussdiagnose, die getroffen wird, wenn sich keine andere bekannte Krankheit feststellen lässt. Dies bedeutet aber nicht, dass der Patient 'nichts hat'", so Parth.
Vorbeugung
Selbst wenn organische Befunde fehlen, besteht bei Reizmagen Handlungsbedarf. Auch für den Patienten selbst. Denn eine Änderung des Lebensstils ist unumgänglich, wenn das Problem wirksam und dauerhaft bekämpft werden soll: Fettes, stark gewürztes und kalorienreiches Essen sollte gemieden werden, weil es die Beschwerden verschlimmern kann. Das Gleiche gilt für Alkohol-, Kaffee- und Zigarettenkonsum. Außerdem ist Stressabbau angesagt: Autogenes Training und Muskelentspannung nach Jacobsson sind bewährte Verfahren. Und auch fernöstliche Strategien wie Yoga, Tai-Chi und Qigong sorgen für Entspannung und können die Reizmagenbeschwerden schwinden lassen. Die besten Methoden zur Linderung der Probleme finden Sie im Kasten links. (NEWS LEBEN Nr. 7/2006)
