Viel Zeit und Geld für das "Projekt" Zune...:
Jahrelange Investitionen von Microsoft nötig
- Zune mit Schlüsselstellung für Redmonder Portfolio
- Gerät soll auch andere Angebote von Microsoft nutzen

·Neue Konkurrenz für iPod lautet "Zune"
Microsoft erstmals mit offizieller Ankündigung
·Hörschäden für die
"iPod-Generation"?
Studie attestiert verfrühte
Taubheit für MP3-Junkies
·Neue iPods kommen nicht vor Ende 2006
Update-Verspätung bis zu
halbem Jahr möglich
·Apple und Microsoft wollen Filmlizenzen
Movie-Downloads bereits für Ende 2006 in Planung
Microsoft rechnet nach eigenen Angaben mit mehrjährigen Investitionen beim Aufbau einer Produktlinie, die mit dem populären iPod von Apple konkurrieren kann. Der für die Unterhaltungsgeräte verantwortliche Microsoft-Präsident Robbie Bach erklärte vor Analysten in Redmond, dazu seien Investitionen von mehreren Millionen Dollar notwendig, die sich auch nicht sofort auszahlen würden. "Das ist etwas mit einem Investment-Horizont von drei, vier, fünf Jahren", sagte Bach.
Microsoft hatte erst kürzlich bestätigt, dass noch in diesem Jahr ein Gerät mit dem Namen Zune auf den Markt kommen soll. Es soll Berichten zufolge Musik- und Videodateien abspielen können und von einem entsprechenden Angebot an Inhalten begleitet werden. Zune habe eine Schlüsselstellung in den allgemeinen Plänen von Microsoft im Bereich der Unterhaltungsindustrie, sagte Bach. Andererseits werde Zune aber auch von den anderen Angeboten profitieren, wie der Spielekonsole Xbox, der Fernsehtechnik von Microsoft oder den multimediaorientierten Windows-Versionen.
Verlustträchtiges als Vorbild?
"Wir führen Zune nicht ein, um das gleiche wie andere schon zu machen", sagte Bach offenbar in Anspielung auf den iPod von Apple und den iTunes Shop im Internet. Microsoft versucht seit Jahren, in den Bereich der Unterhaltungselektronik vorzustoßen, Erfolg hatte das Unternehmen dabei mit vor allem mit der Xbox und der Online-Plattform Xbox Live. Auf einen ähnlichen Effekt hoffe man nun bei Zune, sagte Bach. Das Geschäft mit den Videospielen ist bei Microsoft zwar immer noch verlustträchtig, laut Bach soll der Bereich aber bis Juni 2008, wenn das Microsoft-Finanzjahr endet, Gewinne schreiben. (apa/red)
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