Neuordung des Osteuropa-Geschäfts: BA-CA kriegt CEE-Töchter von UniCredit-Gruppe
- Österreichische Bank zahlt mit 55. Mio. neuen Aktien
- BA-CA erhält 4,3 Mrd. Euro für polnische BPH Bank
Die italienische UniCredit-Gruppe hat die Neuordnung ihres Osteuropa-Geschäfts beschlossen. Die UniCredit überträgt demnach ihre gesamte Osteuropa-Unit mit Ausnahme Polens an ihre österreichische Tochter BA-CA und erhält dafür 55 Mio. neue BA-CA- Aktien. Die BA-CA verkauft ihre Polen-Tochter BPH an die UniCredit und bekommt dafür 4,3 Mrd. Euro in bar, wie die BA-CA am Freitag mitteilte.
Durch die Übernahme der 55 Mio. neuen BA-CA-Aktien erhöht sich der Anteil der UniCredit an der BA-CA von derzeit 94,98 Prozent auf voraussichtlich 96,35 Prozent. Die unmittelbare Beteiligung der UniCredit an der BA-CA wird durch die Transaktion auf 39,92 Prozent steigen, während sich die Beteiligung der HypoVereinsbank von 77,53 Prozent auf 56,42 Prozent reduzieren wird.
Für ihren Anteil von 71,03 Prozent am Grundkapital der polnischen Bank BPH wird die BA-CA von den Italienern einen Gesamtbetrag von 4,3 Mrd. Euro erhalten. Dieser Betrag soll sich aus drei jährlichen Barzahlungen im Zeitraum von 2007 bis 2009 in Gesamthöhe von rund 700 Mio. Euro sowie einer fixen Barzahlung von 3,6 Mrd. Euro Ende 2009 zusammensetzen. (apa/red)
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