Zahlen für den Zweitwohnsitz: Graz will
Loch im Budget mit neuer Steuer stopfen
- 38.000 betroffen - Abgabe von 300 Euro möglich
- Graz will mehr Anmeldungen von Hauptwohnsitzen
Um das große Loch im Grazer Budget zu stopfen könnten Bürger bald für ihren Zweitwohnsitz blechen. Der Grazer Bürgermeister und sein Finanzstadtrat denken an eine Steuer, bei der Abgaben bis rund 300 Euro im Jahr fällig werden.
Betroffen davon wären 38.000 Personen, die mit Nebenwohnsitz gemeldet sind. Durch die Abgaben sollen sie dazu bewegt werden ihren Hauptwohnsitz in Graz anzumelden, denn dafür erhält die Stadt Geld vom Bund.
Der steirische Gemeindebund lässt diese Pläne nicht auf sich sitzen. Sollte die Maßnahme zu Abwanderungen aus den Gemeinden führen, werde man sich dort schlaue Gegenmaßnahmen einfallen lassen, hieß es dazu.
(red)
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