Beach-Volleyball in Klagenfurt: Österreichs Duos wollen bei Grand Slam groß aufspielen
- Top-Ten-Plätze als angestrebtes rot-weiß-rotes Ziel
- PLUS: Nach Verletzung Gartmayer wieder voll fit
Mit einigem Optimismus blickt die Österreichische Beach-Volleyball-Elite dem Grand Slam in Klagenfurt entgegen. Zum 10. Mal Beachvolleyball in Klagenfurt - da hoffen natürlich speziell die Duos Clemens Doppler/Peter Gartmayer, Florian Gosch/Berni Strauß sowie die Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger auf eine Platzierung in den Top-Ten. "Platz fünf ist schon drinnen", meinte etwa Doppler.
Ein fünfter Platz ist auch das bisher beste rot-weiß-rote Abschneiden in Klagenfurt, Doppler hat das mit seinem Ex-Partner Nik Berger gleich zweimal (2002 und 2003) geschafft. "Wir haben in dieser Saison bereits sieben der zehn besten Teams geschlagen", sagte Doppler. Mit seinem Partner spiele er jedoch erst die erste Saison zusammen. "Da sind die eigenen Erwartungen noch nicht so hoch", erklärte der Oberösterreicher. Beim Turnier in Paris sei es zuletzt zwar nicht so gut gelaufen. "Dort hat mir eine Bauchmuskelverletzung zu schaffen gemacht."
Die Blessur ist mit Ultraschall behandelt worden, "ab heute kann Clemens wieder voll trainieren und ist fit", zeigte sich Partner Gartmayer überzeugt. "Wir sind wegen des Heimrechts als Nummer neun gesetzt und haben eine gute Ausgangsposition", freute er sich. Das Duo rangiert in der aktuellen Weltrangliste auf Platz 18.
Schwaiger-Sisters in Weltrangliste 13.
Mit Platz sieben in Modena hat das Schwesternpaar Doris und Stefanie Schwaiger in der heurigen Saison bereits aufhorchen lassen. "Das Trainingslager in Brasilien war eine optimale Vorbereitung für uns", meinte Stefanie Schwaiger. Mit dem Heimpublikum im Rücken sei in Klagenfurt "vieles möglich". Die Geschwister liegen in der Weltrangliste auf Platz 13 und stellen mit dieser Platzierung die Herren in den Schatten.
Auf die Unterstützung des Publikums setzt auch Florian Gosch. "Man muss das Publikum hinter sich bringen, um das Letzte aus sich heraus zu holen", beschrieb der Steirer die Faszination des 10.000 Fans fassenden Center-Courts am Wörther See. Nach der Schwäche der letzten Wochen wolle er mit Partner Strauß mit Hilfe des Publikums "zur alten Form" finden.
"Ich wünsch mir Österreich und die USA im Damen-Finale", meinte Kerri Walsh. Die vierfache Klagenfurt-Siegerin hat in dieser Saison bereits in Gstaad und Athen gewonnen und stand auch in Paris in der vergangenen Woche im Finale. "In diesem Stadion liegt etwas spezielles in der Luft", sagte auch Emanuel Rego, sechsfacher Sieger am Wörthersee. Für den Brasilianer - er liegt mit Partner Ricardo auf Platz eins der Weltrangliste - ist Klagenfurt in diesem Jahr "der Höhepunkt der Saison".
(apa/red)
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