Bullen verschaffen sich Ansehen: Spaniens Medien mit Respekt vor Salzburgs Leistung
- Red Bull ein schwierigerer Gegner als es scheint"
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Als vor einigen Tagen Valencia für die dritte und letzte Qualifikationsrunde der Fußball-Champions-League den Sieger aus dem Duell des Schweizer gegen den österreichischen Meister zugelost bekam, waren sich die spanischen (Sport)-Zeitungen noch einig: Schlicht und einfach eine lösbare Aufgabe. Nach dem Sieg von Red Bull Salzburg über den FC Zürich lesen sich die Analysen ein wenig anders. "Ein schwierigerer Gegner als es scheint", schrieb etwa die Nachrichtenagentur EFE.
Dabei dürften es weniger die Leistungen in den beiden Spiele gegen Zürich gewesen sein, welche die spanischen Fußball-Experten beeindruckten. Vielmehr dürften sie von ihren Korrespondenten-Kollegen in Österreich darauf aufmerksam gemacht worden sein, dass sich in Salzburg seit der Übernahme von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ("Marca": "Der Roman Abramowitsch der Formel 1") doch einiges getan hat.
Red Bull Salzburg sei "die jüngste Kaprice des Multimillionärs Mateschitz", meinte EFE und die meisten Zeitungen übernahmen diese Einschätzungen in ihren Internet-Ausgaben wortwörtlich. Durch sein Engagement im Motorsport ist der Name auch in Spanien ein Begriff und Namen wie Giovanni Trapattoni, Lothar Matthäus oder Niko Kovac, Alexander Zickler sowie die "die große Schweizer Nachwuchshoffnung" Johan Vonlanthen haben dort auch einen guten Klang.
Vielleicht aber haben die spanischen Fußball-Kiebitze auch die beiden vergangenen spanisch-österreichischen Duelle auf Klubebene noch im Kopf. In der Saison 2004/05 traf die Wiener Austria im UEFA-Cup hintereinander auf Athletic Bilbao und Real Saragossa. Auch damals machten sich die spanischen Journalisten vor den Spielen an sich wenig Sorgen. Am Ende mussten sie über das überraschende Ausscheiden von Bilbao und Saragossa berichten.
(apa/red)
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