Trapattoni nach Sieg gegen Zürich voller Hoffnung: "Valencia ist stark, aber machbar"
- Neueinkäufe vor 3. CL-Quali-Runde ausgeschlossen
- Red Bull-Chef Mateschitz gratuliert Team zum Erfolg
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Unmittelbar nach dem Aufstieg in die dritte und letzte Runde der Champions-League-Qualifikation wurde auf dem Rasen des Salzburger EM-Stadions ein Feuerwerk gezündet. Ein Zeichen der Freude und Erleichterung, denn dank des 2:0-Heimsieges gegen den FC Zürich blieb dem Red-Bull-Werksteam das frühe Out erspart, das Abenteuer Europacup geht zumindest noch bis Ende September weiter. "Das war ein wichtiger erster Schritt auf die europäische Fußball-Bühne und wichtig für das Fußball-Projekt von Red Bull", gratulierte Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz.
Nun darf man sich auf einen echten Kracher vorbereiten, mit Valencia CF gastiert der spanische Meister 2004 und UEFA-Cup-Sieger 2004 sowie zweifache Champions-League-Finalist (2000 und 2001) im Hinspiel am Mittwoch in Salzburg. Giovanni Trapattoni setzte mit seinem Statement nach Schlusspfiff ein klares Zeichen, von typisch österreichischem Understatement war beim Italiener keine Spur."Valencia ist stark, aber die Aufgabe ist machbar. Valencia spielt den selben Fußball wie wir."
Vor den Spielen gegen die Spanier schloss Trapattoni weitere personelle Verstärkungen aus. "Wenn ein Verein Spieler dringend braucht, dann kosten sie doppelt so viel", weiß der 67-jährige Weltstar, der jedoch hinzufügte. "Wir suchen noch ein, zwei Spieler." Auf die Frage, ob der aktuelle Salzburg-Kader Champions-League-tauglich sei, meinte der Italiener: "Das beantworte ich nach den Valencia-Spielen."
Trapattoni verwies wie auch Lothar Matthäus darauf, dass bis Samstag die volle Konzentration dem kommenden Liga-Gegner GAK gelte. Über Valencia meinte Matthäus: "Das ist sicher eine Übermannschaft, aber im Fußball ist nichts unmöglich."
Torjäger Alexander Zickler (Schütze des 2:0 gegen Zürich) hat dank des mit Bayern München gewonnen CL-Finales 2001 beste Erinnerungen an Valencia. "Ich freue mich auf Valencia. Das ist für uns eine große Chance zur Präsentation auf der internationalen Bühne." Und Christian Tiffert, der das 1:0 erzielte, zeigte sich ebenfalls selbstbewusst: "Wir wollen in die Champions League. Deshalb müssen wir auch Valencia schlagen."
"Die Kassen für das Valencia-Heimspiel sind ab sofort geöffnet", hallte es direkt nach dem Zürich-Match per Stadionlautsprecher durch die ausverkaufte Arena, die mit dem Feuerwerk, den roten und blauen Blinklichtern und lauter Disco-Musik einmal mehr in den größten "Fußball-Tanzpalast" Österreichs verwandelt wurde. Valencia war in diesem am Mittwoch übrigens durch Co-Trainer Fran Escriba vertreten.
Trapattoni meinte nach der Salzburger Saison-Heimpremiere über den Showfaktor in Salzburg: "So ist der Fußball von heute. Fußball ist ein großes Welttheater. Und wir müssen für die Ergebnisse sorgen."
Sollten auch gegen Valencia die Ergebnisse passen, dann würden die Salzburger in der am 12./13. September beginnenden Gruppenphase der Champions League spielen. Bei einem Out steigen die Bullen hingegen in die 1. Hauptrunde des UEFA-Cups (14. und 28. September) um. Dabei ginge es dann um den Einzug in die dortige Gruppenphase.
(apa/red)
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