Hiobsbotschaft für Rapid: Heimkehrer Steffen Hofmann muss sechs Monate lang pausieren!
- Deutscher erlitt Innen-Seitenband-Riss im linken Knie
- Hofmann wurde noch am Montag in Wien operiert
·Hofmann-Comeback missglückt: 0:1-Pleite
Rapid verliert in Ried. Bänderriss bei Hofmann
·Jetzt mittippen! Der Bundesliga-Tippkönig
Der Hauptpreis: Plasma- Fernseher von Samsung!
·UMFRAGE: Welches Team holt den Titel?
Salzburg von Mattersburg
od. Pasching zu stoppen?
·Aktuelle Tabelle der Bundesliga 2006/07
So steht es derzeit in Österreichs oberster Liga
Hiobsbotschaft für den österreichischen Fußball-Rekordmeister SK Rapid: Steffen Hofmann erlitt am Samstag in Ried bei seinem Comeback im Trikot der Hütteldorfer einen Innen-Seitenband-Riss im linken Knie und fällt voraussichtlich sechs Monate aus. Eine Magnet-Resonanz-Untersuchung am Montag im Wiener Lorenz-Böhler-Krankenhaus bestätigte die Befürchtung, die Klub-Arzt Dr. Benno Zifko bereits unmittelbar nach der Partie geäußert hatte.
"Mir fehlen im Moment die Worte. Ich habe zwar am Samstag gewusst, dass es schlimm ist, aber trotzdem gehofft, dass ich nicht so lange pausieren muss", sagte der Deutsche, der noch am Montagnachmittag von Zifko operiert wurde und frühestens im Laufe der Frühjahresvorbereitung im kommenden Jahr wieder mit den Grün-Weißen trainieren kann. Bisher war Hofmann von schweren Knieverletzungen verschont geblieben, seine bisher schlimmste Blessur war ein Bänderriss im Sprunggelenk. "So etwas heilt wenigstens in ein paar Wochen, aber diese Verletzung ist ein Wahnsinn", sagte der Mittelfeldspieler.
"Schwarzes Jahr" vorzeitig zu Ende
Für den 25-Jährigen geht damit ein aus sportlicher Sicht "schwarzes Jahr" vorzeitig zu Ende. Nach seinem Wechsel zu 1860 München vermochte er die hochgesteckten Erwartungen auch wegen kleineren Blessuren nicht zu erfüllen, dazu kam das definitive Ende aller Hoffnung, die Spielberechtigung für das österreichische Nationalteam zu erlangen. "Nach dieser Verletzung kann man schon sagen, dass es das schlimmste Jahr meiner Karriere war", erklärte Österreichs "Fußballer des Jahres" 2004.
Erst vor zehn Tagen war Hofmanns Rückkehr zu jenem Verein fixiert worden, den er im Vorjahr zum Meistertitel geführt hatte. Am kommenden Sonntag war im Spiel gegen Altach sein Comeback im Hanappi-Stadion angesetzt, das von einer eher harmlos wirkenden Attacke des Rieders Sulimani zu Beginn der zweiten Hälfte verhindert wurde.
Trainer Zellhofer "sprachlos"
Auch Trainer Georg Zellhofer traf die Diagnose wie ein Keulenschlag. "Ich bin sprachlos, es tut mir irrsinnig Leid für Steffen", meinte der Oberösterreicher. "Da nimmt er die Herausforderung an und kommt zu uns zurück, es entsteht eine Aufbruchsstimmung bei der Mannschaft und den Fans, und dann das", war Zellhofer fassungslos. Nun sei die Mannschaft gefordert, für ihren Regisseur in die Bresche zu springen. "Man muss eine Trotzreaktion sehen. Wir müssen die Meisterschaft so spielen, dass sie für Steffen einen erfolgreichen Ausklang findet, wenn er wieder einsteigt."
Der Trainer äußerte auch sein Bedauern gegenüber der Klubspitze. "Die Vereinsführung um Präsident Rudolf Edlinger hat alles unternommen, um Steffen zurückzuholen. Da ist diese Verletzung umso bitterer", meinte Zellhofer, richtete den Blick aber auch nach vorn. "Wie ich Steffen kenne, kommt er doppelt so stark zurück."
(apa/red)
Bundesliga-Lizenz17:47
LASK muss absteigenTraditionsverein verliert Bundesligalizenz und muss hinunter in die Regionalliga
Zukunft Austria Wien14:31
Legenden und ZukunftProhaska & Co. über den BAWAG PSK Cup und wie es bei der Austria weitergeht
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
