400m Lagen: Nur mit Uhr als Gegner war
EM-Finale für Markus Rogan kein Thema
- Trotz Sololaufs nur 76/100 an finalen Top Acht vorbei
- Im Pech: Auch Dür, Steinegger, Stoss und Jukic out
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Kurzbahn-Europarekordler Markus Rogan ist bei der Langbahn-Schwimm-EM in Budapest auch am Tag nach Platz vier über 200 m Rücken kein Erfolgserlebnis vergönnt gewesen. Der 24-Jährige verpasste über 400 m Lagen als Vorlauf-Zehnter das Finale der Top Acht um 76/100 Sekunden, in 4:22,00 Minuten verfehlte er seinen österreichischen Rekord vom EM-Finale 2004 in Madrid um 4,25 Sekunden.
Der Vize-Europameister über 100 m Rücken war freilich unter erschwerten Bedingungen unterwegs. Einerseits regnete es während der Session wieder sehr stark, wodurch die meisten Aktiven hinter ihren Bestleistungen blieben. Zum anderen musste Rogan ein einsames Rennen schwimmen. Da er auf dieser Strecke in den vergangenen zwölf Monaten nicht genannt hatte und daher keine Nennzeit stehen hatte, wurde er in den schwächsten Heat eingeteilt.
Nur einen einzigen direkten Konkurrenten hatte Rogan da, den er auch besiegte. "Man sieht, ich kann also doch noch gewinnen", meinte er mit Galgenhumor. "Aber für das Finale geht sich das nur aus, wenn sich Acht streichen lassen und sich Zwei die Beine brechen." Schließlich klappte es auf der Strecke, für die der vierfache Vize-Weltmeister in dieser Saison nie speziell trainiert hat, aber dann fast doch noch mit den Finaleinzug.
Steinegger mit Rekord
Auch Dominik Dür (15.), Dinko Jukic (21.) und Sebastian Stoss (28.) verpassten den Einzug ins Lagen-Finale. Einen für sie schönen EM-Abschluss legte Jördis Steinegger hin, über 400 m Kraul löschte die Steirerin in 4:17,82 Minuten ihre Ende April beim Wiener Austria-Meeting gesetzte Bestzeit um 53/100 aus. Das reichte zu Platz 17. (apa/red)
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