Manipulations-Skandal in Italien: Moggi
reicht Einspruch gegen Berufssperre ein
- CONI entscheidet am 18. 8. über Juventus-Einspruch
Der Ex-Sportdirektor von Juventus Turin, Luciano Moggi, hat am Freitag Einspruch gegen die fünfjährige Berufssperre eingereicht, zu der er wegen seiner Verwicklung im italienischen Absprachenskandal verurteilt worden ist. Der 68-jährige Moggi war auch zur Zahlung einer Strafe von 50.000 Euro verurteilt worden. Die Rechtsanwälte Moggis reichten bei einem römischen Verwaltungsgericht den Einspruch ein.
Moggi gilt als Drahtzieher im ausgedehnten Manipulationsskandal. Den ehemaligen Schiedsrichter-Koordinatoren Paolo Bergamo und Luigi Pairetto soll Moggi vorgeschrieben haben, welcher Schiedsrichter die Juve-Spiele pfeift. Dazu sollen die beiden Koordinatoren sogar die öffentliche Ziehung manipuliert haben. Moggi hatte stets seine Unschuld beteuert.
Das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) wird den Einspruch des in den italienischen Fußball-Skandal verwickelte Rekordmeisters Juventus Turin am 18. August behandeln. Der Turiner Verein hat beim CONI Einspruch gegen die vom römischen Berufungsgericht verhängte Strafe eingelegt, die Juve zum Abstieg in die zweite Liga (Serie B) sowie einem Abzug von 17 Punkten verurteilt hatte.
(apa)
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