Janukowitsch an "wichtigen Partner": Ukraine will Verhältnis zu Russland bessern
- Regierung will "keine anti-russischen Gefühle fördern"
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Präsident Juschtschenko nominiert damit Rivalen
Nach einer Phase der Entfremdung will der neue ukrainische Ministerpräsident Viktor Janukowitsch die Beziehungen seines Landes zum großen Nachbarn Russland verbessern. Russland sei ein "wichtiger Partner", sagte Janukowitsch der russischen Zeitung "Rossiskaja". "Wir müssen aufhören, mit unseren Nachbarn zu streiten und lernen, respektvoll zu diskutieren."
Die neue Regierung werde "in der Ukraine keine anti-russischen Gefühle fördern". Die größten Streitpunkte der vergangenen Jahre - der Preis für die Gaslieferungen aus Russland sowie ein Beitritt der Ukraine zur NATO - müssten einvernehmlich gelöst werden.
Der von der Vorgängerregierung gewünschte Beitritt zur NATO habe "Unzufriedenheit in Russland hervorgerufen", sagte Janukowitsch. Auch die Mehrheit der Ukrainer sei derzeit gegen einen NATO-Beitritt. "Wir erfüllen ihren Wunsch", sagte der neue Ministerpräsident. In der Frage der russischen Gaslieferungen werde sich die Ukraine an die abgeschlossenen Verträge halten. Janukowitsch kritisierte die frühere Ministerpräsidentin Julia Timoschenko, die die Verträge neu aushandeln wollte. Dabei seien die Gasverträge als "Waffe in einem politischen Spiel" missbraucht worden. (apa)
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