Bombenanschläge in südtürkischer Stadt: Mindestens 17 Personen wurden verletzt
- Gewalttaten richteten sich gegen Bank der Armee
- Kurdische Extremisten werden als Täter vermutet
Unbekannte haben am Freitag im Süden der Türkei mit Bombenanschlägen auf die Filiale einer zur Armee gehörenden Bank nach neuesten Berichten 17 Menschen verletzt. Zunächst sei eine Bombe an einem Geldautomaten der Oyak-Bank in der Stadt Adana explodiert, teilten die Behörden mit. Als wenige Minuten später die Polizei am Tatort eintraf, gab es in der Nähe eine zweite Explosion. Nach ersten Erkenntnissen hätten beide Sprengsätze über eine große Splitterwirkung verfügt, berichteten Fernsehsender.
Unter den Verletzten waren mindestens acht Polizisten und zwei Bankangestellte. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand; der erste Verdacht fiel jedoch auf kurdische Extremisten, die vergangene Woche einen Anschlag auf eine Oyak-Bankfiliale im westtürkischen Izmir verübt hatten. Oyak ist der Pensionsfonds der türkischen Armee. (apa/red)
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