Schwere Feuergefechte dauern an: 22.000 Menschen in Sri Lanka auf der Flucht
- Zivilbevölkerung gerät unter Artilleriebeschuss
- Hilforganisationen können nicht ins Krisengebiet
Im Osten von Sri Lanka sind nach Angaben des Roten Kreuzes tausende Zivilisten auf der Flucht. Wie eine Sprecherin der Organisation am Freitag erklärte, machten sich 6.000 bis 7.000 Familien in der umkämpften muslimischen Stadt Mutur angesichts der andauernden Feuergefechte zu Fuß auf den Weg aus der Stadt. 22.000 sind laut Schätzungen eingeschlossen.
"Das Problem ist, dass sie weiter unter Raketen- oder Artilleriebeschuss geraten", sagte die Sprecherin. In der Stadt warten Dutzende von Verletzten auf ihre Rettung oder Versorgung durch Hilfsorganisationen. Wegen der Kämpfe konnten diese die Menschen aber bisher nicht erreichen. Allein am Donnerstag wurden in dem Konflikt mindestens 15 Zivilisten, zwölf Tamilen-Rebellen und ein Soldat getötet.
(apa/red)
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