Dichand ortet WAZ-Intrigen gegen "Krone": Herausgeber weist Kritik der WAZ zurück
- Freut sich, wenn Martins Kolumnistentätigkeit hilft
- "profil": "Krone"-Chef Hans Dichand im Interview
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In einem schriftlich geführten Interview, das in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" veröffentlicht wird, nimmt der Herausgeber der "Kronen Zeitung", Hans Dichand, zur jüngsten Kritik der WAZ-Gruppe ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung") am Umgang der "Krone" mit der Kandidatur Hans-Peter Martins für die Nationalratswahlen Stellung.
Laut Dichand habe die "Krone" Martin "nie im Wahlkampf unterstützt". Zur vom "Krone"-Hälfteeigentümer WAZ kritisierten Veröffentlichung eines ganzseitigen Gastkommentars von Hans-Peter Martin in der Sonntagsausgabe der "Krone" vom 30. Juli meint Dichand: "Als Herausgeber habe ich Martin die Gelegenheit gegeben, ausführlich über die Schwierigkeiten zu berichten, die einzelne Bürger bei uns in Österreich vorfinden, wenn sie kandidieren wollen."
Martin ist, wie der "Krone"-Herausgeber betont, derzeit noch mit der Sammlung von Unterstützungsunterschriften beschäftigt: "Erst wenn er als Kandidat auftreten kann, also im Besitz von 2600 Unterschriften ist, könnte man es als Wahlhilfe auslegen, wenn er weiter in der 'Krone' schreiben würde." Daher habe er Martin schon vor längerer Zeit mitgeteilt, im Falle einer fixen Kandidatur nicht mehr als Kolumnist für die "Krone" arbeiten zu können. Dichand: "Wenn seine bisherige Mitarbeit bei der 'Krone' ihm bei der Erreichung der Kandidatur helfen sollte, freut mich das."
Die Kritik der WAZ am Umgang der "Kronen Zeitung" mit Hans-Peter Martin weist Hans Dichand gegenüber "profil" zurück: "Die WAZ ist immer noch mein Partner. Einzelne dort intrigieren gegen die 'Krone', ich aber bin nicht bereit, dies gegen die WAZ zu tun."
Das ganze Interview mit "Krone"-Herausgeber Hans Dichand lesen Sie im aktuellen "profil"!
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