KPÖ will bei NR-Wahl wieder mitmischen: Kommunisten wollen BZÖ heuer überholen
- Messner hofft auf ein Grundmandat in Steiermark
- Bisher fehlen nötige Unterstützungserklärungen
Die KPÖ will bei den Nationalratswahlen am 1. Oktober besser als das BZÖ abschneiden, erklärte KPÖ-Spitzenkandidat Mirko Messner. Die KPÖ, die seit 1959 nicht mehr im Nationalrat vertreten ist, hofft auch auf ein Grundmandat in der Steiermark. "Das wäre ein besonders schönes Ergebnis", so Messner.
Der KPÖ-Spitzenmann bestätigte im "Ö1-Mittagsjournal", dass der steirische KPÖ-Klubchef Ernest Kaltenegger - "der bekannteste kommunistische Politiker in Österreich" - der Wunschkandidat der Partei gewesen wäre. Kaltenegger habe aber - wegen seiner Aufgaben in der Steiermark - abgewunken.
Auch die KPÖ muss für eine bundesweite Kandidatur noch 2.600 Unterstützungserklärungen sammeln. Messner ist überzeugt, das zu schaffen: "Wir erleben einen großen politischen Zuspruch der Menschen." Die KPÖ habe bei Wahlen in den letzten Jahren "nicht zufällig immer Erfolge eingefahren", meinte der KPÖ-Mann. Die KPÖ tritt für eine soziale Wende ein. (apa/red)
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