Samstag, 5. August 2006

Schwarz-Grün nach der Wahl: NEWS weiß, wer in einer schwarz-grünen Regierung wäre

  • Grünen bereiten sich bereits auf eine Koalition vor
  • KLICKEN: Wer mit Wolfgang Schüssel regieren würde

Sie bereiten sich bereits seit dem Jahr 2003 darauf vor. Seit sie damals mit Wolfgang Schüssels ÖVP über eine Regierung verhandelt hatten. 2006 soll es - zumindest wenn es nach den Grünen geht - so weit sein. Für den Fall der Fälle, dass sich eine schwarz-grüne Regierung tatsächlich ausgeht und Schüssel tatsächlich mit ihnen koalieren will, steht die grüne Ministerliste bereits.

Grünen-Chef Alexander Van der Bellen soll Vizekanzler und Finanzminister werden. Sollte Schüssel erwartungsgemäß auf Karl-Heinz Grasser als Finanzminister bestehen, würde Van der Bellen das Außenministerium (Wunschvariante) oder das Wirtschaftsressort fordern. Seine Stellvertreterin Eva Glawischnig, die aus ihren Regierungsambitionen nie ein Hehl gemacht hat, soll ins Umwelt-und Familienministerium einziehen. Diese beiden Ressorts sollen, wenn es nach den Grünen geht, wieder zusammengelegt werden.

Sozialminister Öllinger?
Sollte dies an der ÖVP scheitern, würde Glawischnig neben Umwelt das Frauenressort übernehmen. Karl Öllinger, der der ÖVP während der Koalitionsverhandlungen 2003 das Leben in sozialpolitischen Fragen schwer gemacht hatte, würde das Sozialministerium übernehmen. Ein Ressort, auf das die ÖVP traditionell ohne größere Schwierigkeiten verzichtet. Der grüne Landesrat aus Oberösterreich, Rudolf Anschober, der bereits auf seine Landesregierungserfahrung verweisen kann, würde gern das wichtige Infrastrukturministerium übernehmen. Eine weitere mögliche ministrable Grüne wäre die ehemalige grüne Bundessprecherin Madeleine Petrovic. Der längstdienende grüne Mandatar Peter Pilz würde natürlich ebenfalls ein Regierungsamt für sich beanspruchen. Ihn würden das Innen-oder das Verteidigungsressort reizen.

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5.8.2006 20:25