Nur 13 Tage nach Geburt ihres Sohnes: Neo- Mama Gastinger kehrte in Polit-Ring zurück
- BZÖ-Auftritt mit Peter Westenthaler in Steiermark
- Baby hat aber auch im Wahlkampf oberste Priorität

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Justizministerin Gastinger ist nur 13 Tage nach der Geburt ihres Sohnes Max wieder in den politischen Ring zurückgekehrt: In Graz präsentierte sie sich am Dienstag an der Seite von BZÖ-Chef Westenthaler als Spitzenkandidatin des Bündnisses bei der kommenden Nationalratswahl in der Steiermark.
Westenthaler bezeichnete die Steiermark als "großes Hoffnungsgebiet" neben Kärnten und Wien und kündigte an, dass der bundesweite Wahlkampfauftakt am 26. August im weststeirischen Lannach stattfinden wird. Gastinger, die von Westenthaler mit oranger Babyausstattung und von Landesobmann Gerald Grosz mit einem steirischen Panther zum Anstecken beschenkt wurde, sprach von einer für sie "schwierigen Entscheidung", für die letztlich das gute Umfeld der Landesorganisation den Ausschlag gegeben habe.
Sie werde sich nach "Maßgabe dessen, was möglich ist" in den Wahlkampf einschalten, der für sie Ende August mit der Auftaktveranstaltung beginnen werde. Die gebürtige Grazerin betonte gleichzeitig, dass ihr Baby oberste Priorität habe. Zugeredet habe ihr auch Magda Bleckmann, die vor einigen Jahren als wahlkämpfende junge Mutter in einer ähnlichen Situation war.
Inhaltlich legte Westenthaler erneut die drei Punkte Kinder- und Familienschutz, Steuerentlastung und Gleichstellung von Frau und Mann vor. Zu seine Forderung nach einer härteren Gangart gegen Sexualstraftäter, die u.a. nach Verbüßung der Strafe unter Kontrolle bleiben und in der Gemeinde namentlich veröffentlicht werden sollten, meinte Gastinger, jeder Weg, der den Opferschutz im Mittelpunkt habe, sei zu prüfen. Sie sehe das Problem komplex, auch Hilfsangebote für den Täter gehörten dazu.
(apa/red)
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