'Mehr als 100 Unterschriften' in Vorarlberg: Martin bejubelt Auftakt der Österreich-Tour
- "EU-Rebell" verärgert über "Schikanen der Behörden"
- 2.600 Unterstützungserklärungen für Kandidatur nötig
·Dreieinhalb Wochen Zeit zu unterschreiben
FPÖ, KPÖ & Liste Martin buhlen um Unterstützer
·Martin-Kandidatur: Konkurrenz gelassen
Parteien unbeeindruckt von EU-Abgeordnetem
·Drei bis fünf Prozent für Martin möglich
Chancen auf Einzug in den Nationalrat intakt
·MITSTIMMEN: Die Online-Sonntagsfrage
Welcher Partei werden Sie Ihre Stimme geben?
·"EU-Aufdecker" will in den Nationalrat
Porträt des EU-Politikers Hans-Peter Martin
·Sagen Sie uns Ihre Meinung zur Regierung
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·"Kein Trödeln bei der Regierungsbildung"
Fischer: Auftrag muss nicht automatisch folgen
·NEWS: Mehrheit will schwarz-rote Koalition
15% für Neuauflage ÖVP-BZÖ, 13% für Rot-Grün
Euphorisch zeigte sich am ersten Tag des Unterschriften-Sammelns für die Nationalratswahl der EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin, der ja mit einer eigenen Liste "Demokratie, Kontrolle, Gerechtigkeit" beim vorgezogenen Urnengang am 1. Oktober antreten will. Gegenüber der APA sagte Martin, die in Vorarlberg notwendigen 100 Unterschriften seien "weit übertroffen" worden. Es gebe "kaum eine Gemeinde, wo nicht unterschrieben" worden wäre. Kritik übte er an von ihm behaupteten "Schikanen" der Behörden.
Die Menschen hätten mit den von ihm verfassten Büchern "Die Globalisierungsfalle" oder "Bittere Pillen" auf ihn gewartet. Ob er denn nun eine "bittere Pille" für die anderen Parteien werde? - "Ich glaube, das ist ein ermutigendes Signal. Ich würde nicht so weit gehen, von einer bitteren Pille zu reden. Mir geht's ums Positive. Ein kräftiger Wind weht aus Vorarlberg gegen die herkömmlichen und herrschenden Parteien", so Martin.
Ob ihm die Unterstützung durch die "Kronen Zeitung" fehlen werde, sollte sich diese zurückhalten? - Martin: "Ich bin ernsthaft davon überzeugt, dass der Faktor Kronen Zeitung überbewertet wird. In Vorarlberg spielt das beispielsweise überhaupt keine Rolle. Die Kronen Zeitung wird überbewertet".
Angesprochen darauf, wie es in den anderen Bundesländern laufe, konnte Martin noch keine Zahlen nennen. Insgesamt braucht Martin für eine Kandidatur 2.600 Unterstützungserklärungen - je 100 in Burgenland und Vorarlberg, je 200 in Tirol, Salzburg und Kärnten, je 400 in Oberösterreich und der Steiermark sowie je 500 in Niederösterreich und Wien.
(apa/red)
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