Dienstag, 1. August 2006

Dreieinhalb Wochen Zeit: FPÖ, KPÖ & Martin buhlen derzeit um Unterstützer für die Wahl

  • Pro Wahl nur eine Unterstützungsunterschrift erlaubt
  • Unterschiedliche Listen in Bund, Land und Region

Das Sammeln von Unterschriften für jene Parteien und Gruppierungen, die nicht mit der Unterstützung von drei Nationalratsabgeordneten rechnen können, hat begonnen. Für ein österreichweites Antreten braucht eine Liste 2.600 Unterschriften. Dieser Prozedur unterziehen sich die FPÖ, Hans-Peter Martin und die KPÖ. Bis 25. August haben sie Zeit.

Mit der Unterschrift von drei Abgeordneten bei der Wahl antreten können ÖVP, SPÖ, Grüne und BZÖ. Sie können ihre Landeswahlvorschläge ab sofort einreichen.

Die FPÖ hofft zwar, dass neben ihren beiden Abgeordneten noch ein dritter für sie unterschreibt, gleichzeitig hat sie jedoch angekündigt, zusätzlich auch Unterschriften von Wahlberechtigten zu sammeln. Auch Hans-Peter Martin und die KPÖ müssen Wahlberechtigte dazu bewegen, für sie Unterstützungserklärungen auf den Gemeindeämtern bzw. den Magistratischen Bezirksämtern zu unterzeichnen. Das LIF hat bereits bekannt gegeben, dass es nicht kandidieren wird.

Der 1. August war der Stichtag für die Nationalratswahl. Mit diesem Datum begannen zahlreiche Fristen für die Vorbereitung der Wahl zu laufen, so z.B. für die Aktualisierung der Wählerverzeichnisse.

(apa/red)

1.8.2006 17:02