Leichte Entspannung in NÖ: Hochwasser an Donau und ihren Zubringern stabilisiert sich
- Ein Toter in Salzburg: Bub fällt in Bach und treibt ab
- Entspannung auch in OÖ & Steiermark - BILDER!
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und zerstörte Häuser
·Weltweit hunderte Tote bei Unwettern
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Wenn die Verdunstung größer als Niederschlag
Die Hochwasser-Lage in Niederösterreich hat sich beruhigt. Dennoch gibt es das erste Todesopfer zu beklagen: In Salzburg stürzte ein zweijähriger Bub aus St. Martin bei Lofer in einen Hochwasser führenden Bach und wurde abgetrieben. Ein Anrainer barg das Kind. Es wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Salzburger Landeskliniken gebracht. Die Ärzte kämpften aber vergeblich um das Leben des Zweijährigen.
In Oberösterreich hat sich die Situation deutlich entspannt. Die Pegel der meisten Flüsse waren rückläufig. Lediglich in Steyr waren der Enns- und der Ortskai zunächst noch überflutet.
Die Feuerwehren in den obersteirischen Bezirken Mürzzuschlag und Bruck/Mur meldeten nach einer arbeitsreichen Nacht eine Entspannung. In der Stadt Mürzzuschlag hatten sie Dämme aufgeschüttet, um einen Wall gegen die über die Ufer getretene Mürz zu bilden. In Wien herrscht in der Neuen Donau wegen des Hochwassers Badeverbot.
Der Katastrophenfonds wird laut Bundeskanzler Wolfgang Schüssel im kommenden Jahr 400 Mio. Euro erhalten. Heuer war der Topf mit 360 Mio. Euro gefüllt. In den kommenden zehn Jahren stünden damit 3,5 bis 3,6 Milliarden Euro zur Verfügung, mit denen rund 2.000 Projekte zum Hochwasserschutz umgesetzt werden sollen.
(apa/red)
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