Hälfte der Österreicher überzeugt: Klima- wandel als Ursache für derzeitige Hitzewelle
- Politik und Wirtschaft für Klimawandel verantwortlich
Die Hälfte der Österreicher glaubt, dass die Rekordhitze im Juli durch den Klimawandel verursacht wurde. Zu diesem Ergebnis kommt einer Umfrage von Infoscreen und dem Marktforschungsinstitut OGM, bei der 500 Personen ab 18 Jahren interviewt wurden. Verantwortlich für die Wetterveränderungen sind laut Befragung vor allem Wirtschaft und Politik. 44 Prozent sehen keinen Zusammenhang zwischen Hitzewelle und Klimawandel, sondern bewerten das tropische Wetter als normales Naturereignis.
Für 42 Prozent trägt die Wirtschaft die Hauptschuld an der Klimaveränderung, da "sie alles der Gewinnmaximierung unterordnet". Ein knappes Viertel (24 Prozent) sieht in der Politik den Verursacher, "weil sie der Wirtschaft keine Grenzen setzt". Sehr gering ist die Selbstkritik der Österreicher: Denn nur 20 Prozent glauben an die Verantwortung der Konsumenten, die "kritiklos alles konsumieren und kaufen".
(apa)
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