Fernreisende aufgepasst: Nach der Heimkehr sollte man auf Blutspenden verzichten!
- Infektionserreger werden durch Blut übertragen
- PLUS: Was Sie nach der Reise beachten sollten

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Fernreisen boomen, und jeder weiß, wie wichtig die Schutzimpfungen vor Reiseantritt sind. Was bislang aber kaum beachtet wurde: auch nach der Reise besteht die Gefahr einer Infektion, und zwar für jene, die von einem Tropenreisenden Blut gespendet bekommen haben.
Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologen ruft zur Vorsicht auf: Urlauber, die aus den Tropen und Subtopen heimkehren, bringen mitunter auch Krankheiten mit, die sich durch Blut übertragen können. 6 Wochen nach der Rückkehr aus dem Urlaub, sollte also kein Blut gespendet werden. Bis Juli wurden bereits 46 deutsche Touristen mit dem Chikungunya-Virus infiziert, das durch Mücken übertragen wird. Die Anzeichen dafür: 3-7 Tage nach dem Mückenstich tritt Fieber auf.
Risikofaktor Malaria
Urlauber aus Regionen, in denen Malaria sehr häufig vorkommt, dürfen sogar bis sechs Monate nach der Rückreise kein Blut spenden. Die Fachärzte weisen auf die potenziellen Gefahren von solchen Infektionserregern hin, da sich eine importierte Infektionskrankheit immens schnell ausbreiten kann.
Tropeninstitut bestätigt Gefahr
6 Wochen nach der Tropenreise darf man dann wieder problemlos zur Blutspende gehen, zu diesem Zeitpunkt hat die körpereigene Abwehr den Infektionserreger bereits bekämpft. Bei Unsicherheiten sollten die Urlauber in jedem Fall das tropenmedizinische Institut um Rat fragen. Mittleweile sind durch Blut übertragene Infektionen eher eine Seltenheit, Vorsicht ist dennoch immer geboten! (APA/red)
