So können Sie Badeunfälle vermeiden: Die besten Tipps für's Planschen im kühlen Nass
- Tödlich: Heuer sind schon 88 Österreicher ertrunken
- Wie Sie das Unfallrisiko einfach minimieren können
Die Hitze der vergangenen Wochen hat hunderttausende Österreicher in die Nähe des Wassers getrieben. Ob an Badeseen, in Freibädern oder in privaten Swimmingpools, die Menschen suchen Abkühlung. Trotz der Rekordzahlen, die österreichische Bäder verzeichnen, sei die Zahl der Badeunfälle nicht gestiegen - so die APA.
"Die Hitze dauert schon so lange, dass die Leute wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Die Menschen haben sich darauf eingestellt und befolgen die Regeln", sagte Johann Mühlbacher vom Roten Kreuz.
Kleinkinder besonders gefährdet
Badeunfälle kommen aber trotzdem noch immer zu oft vor und seien häufig Folgen von Nichteinhalten einfacher Baderegeln, warnte Bernhard Jany vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK). Im Jahr 2005 wurden 88 Menschen in Österreich bei Unfällen durch Ertrinken getötet, 13 davon waren Kinder. "Menschen kühlen sich nicht ab, bevor sie ins Wasser gehen, springen in unbekannte Gewässer, Kleinkinder sind oft unbeaufsichtigt. Alles potenzielle Gefahrenquellen", so Jany.
Verhaltenstipps
Auch alkoholisierte Badende sind gefährdet. Betrunkene, die sich ins Wasser wagen, sind leichtsinniger, können Gefahren nicht erkennen und reagieren falsch, so das ÖRK. Um das Unfallrisiko beim Baden zu minimieren, geben die Organisation "Große schützen Kleine", das Österreichische Rote Kreuz und die Österreichische Wasserrettung deshalb Verhaltenstipps für das Baden in Seen, Freibädern und privaten Schwimmbecken (siehe Substory). (APA/red)

