Achtung bei Hormontherapien: Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Einnahme von Östrogen
- Auch Herzinfarkt und Schlaganfall mögliche Folgen
- Kombinationspräparate sind besonders gefährlich

·Studie warnt vor Krebs durch Solarien
EU fordert jetzt Ober- grenze für UV-Strahlung
·Wundermittel gegen Krebs, Arthritis & Co?
Australische Forscher arbeiten an Geheimwaffe
·Studie: Kondome schützen vor Krebs!
Gebärmutterhalskrebs-Risiko deutlich reduziert
·Sex hilft gegen Krebs
und Herzkrankheiten
Gesundheitsdienst ruft Briten zu Liebesspiel auf!
·Bewegung reduziert Krebsrisiko um 50 %
Ausdauersportarten wie rudern & Co. gut geeignet
Die Einnahme bestimmter Hormonpräparate gegen Wechseljahres-Beschwerden erhöht laut einer US-Studie drastisch das Brustkrebsrisiko. Frauen, die mit Östrogen und Testosteron behandelt würden, hätten ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, hieß es in der im angesehenen US-Fachmagazin "Archives of Internal Medicine" veröffentlichten Untersuchung. Für die Studie wurden die medizinischen Befunde von mehr als 70.000 Frauen ausgewertet.
"Diese Art von Hormontherapie mag bei Stimmungsschwankungen, Problemen mit der Libido oder der Knochendichte helfen, aber das mögliche Brustkrebsrisiko könnte diese Vorteile überwiegen", sagte eine Ko-Autorin der Studie, Rulla Tamini von der Harvard Medical School. Frühere Untersuchungen hatten bereits gezeigt, dass Kombinationspräparate aus Östrogen und Progestin (Gestagen) zu einem erhöhten Risiko von Brustkrebs, Schlaganfällen und Herzinfarkten führen können. (APA/red)
