Auf Angebot von Wolfgang Flöttl: Ermittler begleiten Investmentbanker nach New York
- Persönliche Unterlagen sollen untersucht werden
- Beamte suchen auch nach verkauften Bildern
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Zwei Beamte der BAWAG-Sonderkommission des Bundeskriminalamtes begleiten Investmentbanker Wolfgang Flöttl von Wien in die USA, um dort in Flöttls persönlichen Unterlagen nach den verschwundenen BAWAG-Millionen zu suchen.
Flöttl wurde bis jetzt viermal von der Sonderkommission verhört und hatte dafür freies Geleit. Dass die Beamten in Flöttls New Yorker Aufzeichnungen Einsicht nehmen können, gehe auf ein Angebot Flöttls zurück, berichtet die "Kronen Zeitung". Außerdem seien die Unterlagen so zahlreich, dass es schwer bis unmöglich wäre, diese nach Wien zu transportieren.
Unter anderem werde es bei den Erhebungen in New York auch darum gehen, was mit den wertvollen Bildern geschehen sei, die Flöttl verkauft hat um den BAWAG-Spekulations-Schaden wieder gut zu machen. Wie das Nachrichtenmagazin "profil" berichtete, decken sich nämlich die Verkaufserlöse aus den Bildern nicht mit Flöttls Zahlungen zur Schadens-Wiedergutmachung an die Bank.
Die Verteildigungslinie Flöttl soll "dem Vernehmen nach so aussehen, dass alles Übel von BAWAG-Chef Elsner ausgegangen sei und er, Flöttl, selbst 'nur unter Zwang' ein Schuldbekenntis unterschrieben habe," so die "Kronen Zeitung". Dies werde aber von Helmut Elsner vehement bestritten.
(APA/red)
