Alle Brennstoff-Preise ziehen an: Heizen
wird auch im heurigen Winter wieder teurer
- Experten empfehlen sich rechtzeitig einzudecken
- Österreich-Haushalte heizen meist mit Gas und Öl
·Kräftige Steigerung bei Erdgas-Preisen
Vorarlberg: Plus 18%, OÖ und Kärnten: Plus 9%!
Die Österreicher müssen sich auch im kommenden Winter auf höhere Heizkosten einstellen. Im Vergleich zum Vorjahr sind derzeit alle Brennstoffe - von Heizöl bis Hackschnitzel - teurer. Experten raten sich rechtzeitig einzudecken. Bei den Lagerhäusern sind alle Heizmaterialien schon jetzt stärker nachgefragt. Die meisten österreichischen Haushalte heizen mit Gas (28,5 Prozent) und Öl (28,2 Prozent).
Die Nachfrage nach Heizöl ist derzeit moderat. Viele Konsumenten warten offenbar noch ab, ob Heizöl nicht doch noch billiger wird. Daher ist zu erwarten, dass die Nachfrage zum Herbst hin wie in den vergangenen Jahren anzieht. In Österreich werden pro Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen Heizöl Extra Leicht und rund 500.000 Tonnen Heizöl verbraucht.
Der Preis für Heizöl ist seit Herbst vergangenen Jahres zwar relativ stabil, im Jahresabstand jedoch fast um ein Fünftel teurer geworden. Laut Energiepreisindex kostete Heizöl im Juni 2006 um 19,3 Prozent mehr als im Juni 2005.
Neben Energiesparmaßnahmen kann vor allem mit einem Austausch alter Heizkessel der Heizölverbrauch deutlich gesenkt werden. Rund 40 Prozent aller Ölkessel in Österreich sind laut Experten für einen Austausch reif. Wenn die Ölheizung auf dem neuesten Stand der Technik ist, kann dies beim Verbrauch um bis zu 40 Prozent sparen helfen. (apa)

