Überraschendes Ergebnis von IHS-Studie: Österreichs BIP wächst konstant bis 2010
- Im Schnitt järhlich um 2,2 Prozent Zuwachs
- Exportwirtschaft als wesentlicher Wachstumsmotor
Österreichs Wirtschaft wird von 2006 bis 2010 um durchschnittlich 2,2 Prozent im Jahr und damit um 0,75 Prozent schneller als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre wachsen. Das geht aus der neuen Mittelfristprognose des Instituts für Höhere Studien überraschend hervor.
Nach der leichten Abschwächung belebt sich heuer demnach die heimische Wirtschaft kräftig und schwenkt im restlichen Prognosezeitraum auf einen stabilen Wachstumspfad ein, heißt es. Heuer werde mit 2,5 Prozent Wachstum der Konjunkturhöhepunkt erreicht, aber auch in den Folgejahren falle das Wachstum nicht unter die Zwei-Prozent-Marke. Im gesamten Prognosezeitraum werde die heimische Wirtschaft etwas schneller als die des Euroraums wachsen, so das IHS.
Einen wesentlichen Wachstumsmotor stellt weiterhin die Exportwirtschaft dar. Im Gegensatz zu den vergangen fünf Jahren belebt sich auch die Binnenkonjunktur. Nach einer Stagnation prognostiziert das IHS ein kräftiges Anziehen der Investitionen, und auch die Konsumausgaben der privaten Haushalte sollen die Konjunktur stützen.(apa/red)

