Dürre-Alarm in Kärnten: Durch Totalausfall bei Mais droht Knappheit bei Futtermitteln
- Landwirte hoffen auf Unterstützung durch die Politik
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Die Dürre in Kärnten nimmt in manchen Regionen des Landes bedrohliche Ausmaße an. Die zweite Heuernte hat teilweise überhaupt keinen Ertrag gebracht, beim Mais drohen gebietsweise Totalausfälle. Die Bauern hoffen nun auf Unterstützung der Politik, da eine Knappheit bei Futtermitteln befürchtet wird. Agrarreferent Josef Martinz hat bereits Hilfsmaßnahmen angekündigt.
Die Nächtigungszahlen im Juni sind deutlich gestiegen, auch für den Juli erwarten Touristiker ein gutes Ergebnis. Kein Wunder, hat es doch täglich über 30 Grad, die Badeseen sind fast schon zu warm, um für Abkühlung zu sorgen, und Algenplage gibt es - im Gegensatz zu Italien - auch keine. Ein Blick auf die Maisfelder vor allem in Südkärnten zeigt aber deutlich die Kehrseite der Medaille.
Wo sattgrüne, bis zu 2,5 Meter hohe Pflanzen stehen sollten, kümmern hellgrüne, halb vertrocknete Pflänzchen mit eingerollten Blättern vor sich hin, die entweder überhaupt keine Kolben angesetzt haben oder lediglich eine Mini-Variante davon. "Ich habe keine Ahnung, womit ich im Winter füttern soll, der Mais ist hin", so ein Bauer aus dem Raum Klagenfurt, denn auch die Sojabohnen-Ernte dürfte sehr schlecht ausfallen.
Viele Hausbesitzer haben es bereits aufgegeben, ihren Rasen zu sprengen, da hilft nur noch das Warten auf Regen. Doch der ist laut Meteorologen weit und breit nicht in Sicht. Mindestens bis zum Wochenende sollen die tropischen Temperaturen noch anhalten, und ob es danach regnet, wagt keiner vorauszusagen. (apa/red)

