Zürcher Liga-Uhrwerk auf Hochtouren: Salzburgs Quali-Gegner mit 2x 3:0 gestartet
- FCZ-Coach Favre zeigt Respekt vor "Trap" und Co.
- Heute um 20:15 Uhr LIVE auf NETWORLD.AT!
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Wie Red Bull Salzburg hat sich auch der FC Zürich erfolgreich für das heutige Zweitrunden-Hinspiel in der Champions-League-Qualifikation (ab 20:15 Uhr LIVE auf NETWORLD.AT) warm geschossen. Der amtierende Meister ist nach zwei 3:0-Siegen gegen Luzern und Aarau souveräner Spitzenreiter der "Super League". "Der Start war gut und vor allem wichtig für unser Selbstvertrauen. Aber unsere hundertprozentige Hochform haben wir noch nicht erreicht", meinte Trainer Lucien Favre (seit Juni 2003 im Amt).
Eine Prognose bzw. eine prozentuelle Chancenverteilung wollte der ehemalige Schweizer Teamkicker nicht wagen, aber zwischen den Zeilen schob der FCZ-Meistermacher die Favoritenrolle den Österreichern zu. "Mit dem Budget von Red Bull können wir nicht mithalten. Und mit der Zielsetzung der Salzburger, einmal die Champions League zu gewinnen, auch nicht", so der 49-Jährige, der hinzufügte: "Salzburg hat viel Geld, gute Spieler und gute Trainer."
Mangelnde Eingespieltheit der "Bullen"?
Die allgemeine Meinung, dass im Duell mit der frisch zusammengewürfelten Salzburg-Truppe die Eingespieltheit ein Trumpf für seine Mannschaft sein könnte, relativierte Favre: "Salzburg ist bereit, das haben sie eindrucksvoll bewiesen. Mit guten und international erfahrenen Spielern wie Kovac, Linke, Tiffert, Zickler, Vonlanthen, Bodnar oder Vargas ist es einfach, ein System und die Automatismen zu finden."
Wie sich die junge FCZ-Truppe, die laut Favre ein Durchschnittsalter des Kaders von 22 Jahren hat, heute den womöglich entscheidenden Vorsprung für das Rückspiel in einer Woche herausschießen will, hängt laut Favre vom Spielverlauf ab. "Ich plane keine Ergebnisse, schaue nur von Spiel zu Spiel. Manchmal tut man sich daheim schwerer als auswärts. Salzburg hat auf jeden Fall das Zeug, zu Hause und auswärts die gewünschten Resultate zu holen."
Den FCZ sieht Favre, der in der vergangenen Saison den damaligen Austria-Verteidiger Mikael Antonsson auf der Wunschliste hatte, quasi als Musterbeispiel für den Schweizer Weg, der sich ja auch in den Ergebnisse der Nationalmannschaft eindrucksvoll niederschlägt. "Die Jugendarbeit ist in der Schweiz viel besser als in Österreich oder anderen Ländern. Weil sie für uns die einzige Chance und die einzige Lösung ist. Bitter für Trainer wie mich ist dann natürlich, dass die Jungen relativ schnell ins Ausland wechseln."
Auf das Trainerduell mit den Stars Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus freut sich Favre ganz besonders: "Beide genießen riesiges Ansehen im Welt-Fußball." (APA/red)
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