Donnerstag, 27. Juli 2006

EM in Budapest: Österreichs Schwimmer können Wasserspringern Rang ablaufen

  • Bisher 12 Medaillen im Becken und 13 vom Turm

Die österreichischen Schwimmer sind drauf und dran, ihren Kollegen aus dem Wassersprung-Lager bei Schwimm-Europameisterschaften den Rang abzulaufen. Von Brett und Turm brachten es Österreichs Athleten bisher auf 13 Medaillen, ein Zuwachs dieses Medaillen-Kontos ist diesmal nur durch Anja Richter vom Turm zu erhoffen. Die Schwimmer halten bei 12-mal Edelmetall, könnten bei realistischen drei Medaillen-Gewinnen in Front gehen.

Ihren absoluten EM-Rekord von fünf Medaillen bei der vergangenen EM 2004 in Madrid werden Markus Rogan und Co. aber kaum übertreffen, wohl auch nicht einstellen. Dafür fällt das Fehlen von Mirna Jukic einfach zu stark ins Gewicht. Aber schon drei Medaillen würden das drittbeste OSV-Schwimm-Abschneiden in der Geschichte von 28 Europameisterschaften bedeuten. Zwischen 1927 und 2000 war ja keine Medaille zu feiern.

Bei den Wasserspringern wäre eine Medaille die erste seit 1997, als Anja Richter und Marion Reiff in Sevilla gemeinsam zu Synchron-Bronze vom Turm gesprungen sind. Bei den Synchron-Schwimmerinnen war Alexandra Worisch in den Achtzigern bei allen fünf Medaillen-Gewinnen dieser Sparte dabei. Die Tante der nunmehrigen EM-Debütantin Nadine Brandl wurde in Madrid 2004 von Markus Rogan als erfolgreichster OSV-EM-Athlet abgelöst.

(apa)

27.7.2006 10:48