Streitbare 'Alte Dame' bleibt stur: Juventus reichte Einspruch gegen Zwangsabstieg ein
- Auch Fiorentina und Lazio Rom könnten protestieren
- Milan will auf weitere rechtliche Schritten verzichten
·Moggi: 'Juventus ist Opfer eines Komplotts'
Comeback-Pläne. PLUS: Inter zum Meister ernannt
·Inter Mailand offiziell italienischer Meister
Weiter Streit über Gnade im Skandal-Prozess
·Mildere Strafen für Juve & Co. in Italien
Lazio & Florenz bleiben
in der Serie A, Milan in CL
·Chronologie des Manipulationsskandals
Affäre kam am 3. Mai 2006 erstmals in Medien
·GRAFIK: Die Klubs im italienischen Skandal
Ihre größten Erfolge und Spieler im WM-Kader
·Diskutieren Sie mit anderen Kicker-Fans
MITREDEN: Heimischer & internationaler Fußball
Der in den italienischen Fußball-Skandal verwickelte Rekordmeister Juventus Turin kämpft weiter gegen den Zwangsabstieg. Der Turiner Verein hat beim Nationalen Olympischen Komitee Einspruch gegen die vom römischen Berufungsgericht verhängte Strafe eingelegt, die Juve zum Abstieg in die zweite Liga (Serie B) verurteilte.
Auch die mit Punktabzügen bestraften AC Fiorentina und Lazio Rom können in den kommenden Tagen bei einem Schlichtungskomitee des Olympischen Komitees Einspruch gegen die Strafen einreichen.
Das Schlichtungskomitee ist beauftragt, eine Einigung zwischen dem italienischen Fußballverband, der die Ermittlungen gegen die Klubs in die Wege geleitet hat, sowie den bestraften Vereinen zu suchen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnten die Klubs anschließend bei einem unabhängigen Verwaltungsgericht in Rom Einspruch einreichen.
Sollten die Klubs auch das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht akzeptieren, gibt es noch eine letzte Chance, die Urteile rückgängig zu machen. Die betroffenen Vereine könnten beim so genannten "Staatsrat", der letzten Instanz im italienischen Verwaltungssystem, Einspruch einreichen. Der AC Milan will angeblich auf weitere rechtliche Schritten verzichten.
(apa/red)
