PORTRÄT von Viktoria Kickinger
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PORTRÄT der Ex-Chefin
am Hochsitz Küniglberg
"Zielorientiertheit und langjährige Erfahrung im Kommunikationsmanagement staatsnaher Unternehmen": Das sind die Qualifikationen mit denen sich Viktoria Kickinger - derzeit Generalsekretärin und Kommunikationschefin der Österreichischen Post AG - der Wahl des ORF-Generaldirektors am 17. August stellen will. Ihr Konzept: "Ein starkes Bekenntnis zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk" - mehr wollte sie am Samstagmittag - kurz nach Auslaufen der Bewerbungsfrist für den Führungsjob am Küniglberg - nicht preisgeben.
Für die Wahl rechnet sich die 53-Jährige, die als SPÖ-nah und als Vertraute des ehemaligen SPÖ-Bundesgeschäftsführers und ORF-Generalsekretärs Andreas Rudas gilt, durchaus Chancen aus, wie sie gegenüber der APA sagte. Ihr Profil - ihre langjährigen Erfahrungen im ORF, in der Wirtschaft und im Medienbereich - seien die besten Voraussetzungen, den ORF in die Zukunft zu führen.
Kickinger wurde im September 1952 in Wien geboren. Die Karriere der Job-Hopperin begann dort, wo sie nun wieder hinwill: im ORF. Dort war sie zwölf Jahre lang tätig - als Redakteurin, als Leiterin des Ö3-Verkehrsfunks, wo sie unter anderem die "Ö-Driver" erfand und als Marketingleiterin. Es folgten drei Jahre als Kommunikationschefin der Österreichischen Bundesbahnen und ein kurzes Gastspiel in der Geschäftsleitung der PR-Agentur "Publico". Ab 2001 wurde die zweifache Mutter Kommunikationschefin der Österreichischen Industrie Holding (ÖIAG) und im April 2004 wechselte sie in ihren derzeitigen Posten bei der Österreichischen Post AG.
(apa)
