Krise um entführten Soldaten: Präsident Abbas sieht Lösung schon in Reichweite
- Hamas dementiert aber Freilassung des Soldaten
·Gaza: Palästinenser zu Waffenruhe bereit
Verschleppter Soldat könnte bald frei kommen
In der Krise um einen in den Gaza-Streifen entführten israelischen Soldaten steht nach den Worten des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas eine Lösung unmittelbar bevor. Nach einem Gespräch mit Italiens Ministerpräsident Romano Prodi sagte Abbas, die diplomatischen Bemühungen und Verhandlungen in dem Fall dauerten an. Es sei aber davon auszugehen, dass die Krise um den verschleppten Soldaten bald gelöst sei. Der bewaffnete Arm der Hamas dementierte umgehend, dass eine Freilassung des Soldaten bevorstehe.
Palästinensische Extremisten hatten Ende Juni bei einem Überfall auf einen Grenzposten einen 19-jährigen Rekruten der israelischen Armee Gilad Shalit verschleppt. Seitdem griff Israel zahlreiche Ziele im Gaza-Streifen an, darunter palästinensische Regierungsgebäude in Gaza. Zu der Entführung bekannte sich unter anderem der militante Arm der regierenden Hamas. (apa/red)
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