Medizin-Einstiegstest spricht deutliche Sprache: Österreicher schlecht vorbereitet?
- Ausländer schnitten weit besser ab als Österreicher
- Ungarn bereitet Maturanten mit Sommerschulen vor
Der Eignungstest für das Medizinstudium an den Universitäten Wien und Innsbruck sorgt für ein neues Aufflammen der Bildungsdiskussion. Ohne die garantierte Zweidrittel-Quote für Österreicher wären nämlich mehr als die Hälfte der Studienplätze an Nicht-Österreicher gegangen. Diese haben bei den Tests weitaus besser abgeschnitten als die heimischen Bewerber.
Österreichs Maturanten seien deshalb aber nicht zwingend schlechter, sagen Bildungsexperten. Es liege vielmehr daran, dass man in anderen Ländern viel bewusster und zielgerichteter auf Eignungstests für Universitätsstudien vorbereitet. In Ungarn etwa gibt es eigene staatliche Sommerschulen, die Maturanten auf Einstiegsprüfungen vorbereiten. (red)
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