Wienerin in Garage brutal misshandelt: Täter lauerte seinem Opfer beim Auto auf
- Raubüberfall & Beziehungstat gleichermaßen möglich
- Polizei überprüft alle Personen, die am Tatort waren
·Wien: Misshandelte Frau in Auto gesperrt
36-Jährige nach Schädel-bruch nicht ansprechbar
Der Peiniger jener 36-jährigen Wienerin, die in einer Tiefgarage in der Wiener Innenstadt brutal misshandelt worden ist, dürfte seinem Opfer aufgelauert haben. Nachdem der Unbekannte Irene F. schwere Schädelverletzungen zugefügt hatte, sperrte er die Frau in den Kofferraum ihres eigenen Fahrzeugs. Als er den Deckel zustieß, dürfte der Arm der Frau eingeklemmt worden sein.
Die Überwachungskamera zeigte laut Polizei, dass F. die Tiefgarage am Morzinplatz gegen 17.30 Uhr am Montag betreten hat. Danach ging sie zu dem Firmenparkplatz ihres Pkws auf der dritten Etage. Unmittelbar bei ihrem Fahrzeug wartete der Täter, hieß es von der Polizei, der das Tatmotiv noch immer unklar ist. Ein Raubüberfall sei ebenso möglich wie eine Beziehungstat.
Die Wienerin aus Margareten, die wegen eines Jochbein- und Schädelbruchs am Dienstag zu Mittag notoperiert werden musste, konnte am selben Tag noch befragt werden. "Sie hat gesagt, sie kennt den Täter nicht und kann ihn nicht beschreiben", sagten die Ermittler. Sie soll sich an nichts erinnern können, nur "dass etwas beim Auto passiert ist".
Die Polizei überprüft nun alle Personen, die am Montag von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr die Parkgarage verlassen haben. Das Videoüberwachungssystem habe insgesamt 200 Vorgänge aufgezeichnet: Autos, die ein- und ausfuhren und Personen, die über den Stiegenaufgang aus der Garage kamen. Einer dieser Männer könnte der Täter sein, meinte Frühwirth. Wer die Apcoa-Garage zu diesem Zeitpunkt verlassen hat oder sich dort aufgehalten hat, solle sich bei der Polizei melden, baten die Ermittler. (apa)
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