Freitag, 4. August 2006

Vor allem auf langen Strecken zu beachten: Besser ausgeruht als übermüdet verreisen

  • Sekundenschlaf eine der häufigsten Unfallursachen
  • TIPPS: Wie Sie sicher & problemlos Ihr Ziel erreichen

Endlich Urlaub. Entspannung, Erholung und sicher kein Stress. Aber nicht bei der Anreise. Viele Autofahrer muten sich zu viel zu, die Folgen sind Übermüdung, Sekundenschlaf und schlimmstenfalls ein daraus resultierender Unfall. Damit das nicht passiert, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, wie sie ausgeruht und sicher an Ihr Urlaubsziel kommen.

Die kostbare Urlaubszeit will maximal ausgenützt werden, dazu zählt auch eine möglichst kurze Anreisezeit. Oft muten sich Autofahrer dabei zuviel zu. Doch sollten die Zeichen von Übermüdung wie ständiges Gähnen, schwere Augenlider, ein zunehmend starrer Blick oder Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich Ernst genommen werden. "Erkennt man ein oder mehrere Merkmale von Ermüdung, unbedingt anhalten und eine Pause einlegen. Vor allem monotone Strecken, die in der Nacht gefahren werden, bergen ein hohes Risiko für Unfälle wegen Sekundenschlafs", rät ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. "Wer bei 130km/h auf der Autobahn fünf Sekunden einnickt, ist 180 Meter völlig reaktionslos unterwegs", erklärt die Club-Expertin.

Übermüdung oft Unfallursache
"Studien zufolge sind 24 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle im hochrangigen Netz auf Übermüdung oder Sekundenschlaf zurückzuführen", weiß Donosa. Übermüdung führt zu ähnlichen Symptomen wie übermäßiger Alkoholgenuss. Massive Aufmerksamkeits- und Konzentrationseinbußen, verlängerte Reaktionszeiten, falsche Einschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten oder Schwierigkeiten die Fahrspur zu halten, sind die unweigerlichen Folgen. Es muss sofort angehalten werden, hier hilft nur noch schlafen oder ein Fahrerwechsel. (APA/red)

Tipps für lange Urlaubsfahrten mit dem Auto finden Sie im Kasten auf der linken Seite

4.8.2006 09:10