Freitag, 21. Juli 2006

Zu langes Arbeiten fördert Krankheiten:
Frauen sind särker betroffen als Männer

  • Frauen essen eher fett und zuckerreich und rauchen
  • Lange Arbeitszeiten senken aber den Alkoholkonsum

Zu lage Arbeitszeiten steigern das Gesundheitsrisiko bei Frauen stärker als bei Männern. Laut einer britischen Studie nehmen Frauen, im Vergleich zu Männern, eher fette und zuckerreiche Snacks zu sich. Außerdem rauchen Frauen eher, trinken vermehrt Koffein und bewegen sich weniger. Durch längeres Arbeiten wird aber auch der Alkoholkunsum in der Freizeit gesenkt, so die Psychologen der Universität Leeds.

Die englischen Forscher hatten insgesamt 422 Frauen und Männer mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren bezüglich Arbeitszeiten, Stress, Bewegung und Ernährung befragt. Gerade unter psychischem Stress, etwa nach Streit mit Kollegen oder nach einer verpassten Frist, neigten Frauen verstärkt zu ungesunden Snacks zwischen den Mahlzeiten, während sie Gemüse und Obst kaum aßen. Dies sei beunruhigend, da eine überwältigende Datenfülle auf die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung für die Gesundheit hinweise, betonen die Wissenschafter.
(apa/red)

21.7.2006 10:53