Suchmaschine für Sehbehinderte im Test:
Google ortet Probleme bei komplexen Seiten
- Suchservice prüft Websites nach Design-Aspekten
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Der US-Konzern Google testet eine neue Version seiner Suchmaschine, die sehbehinderten Menschen die Internetnutzung erleichtern soll. Der Service zieht bei einer Internetsuche in Betracht, wie gut sich eine Internetseite für technische Hilfsmittel von Blinden und Sehbehinderten eignen.
Kompliziert aufgebaute Seiten erschwerten sehbehinderten Nutzern, die eine Art Lupe für den Bildschirm verwenden, die Navigation, sagte der Entwickler des Google-Dienstes T.V. Raman, am Mittwoch. Umfangreiche Seiten mit einer komplex aufgebauten Grafik dagegen kosteten Blinde viel Zeit, da sie mit einem Hilfsmittel surfen, das Schrift in Sprache umwandelt. "Man bekommt dann eine ganze Menge widersprüchliche Signale", sagte Raman, der selbst blind ist.
Prüfung nach Design-Aspekten
Der getestete Service prüft die Internetseiten nach der Schlichtheit und der Qualität ihres Designs sowie dem strukturellen Aufbau ihrer Informationen. Bei der Suche über die Seite "http://labs.google.com/accessible" werden die Ergebnisse unter Berücksichtigung dieser Faktoren angezeigt. Raman erhofft sich von dem Projekt, dass für Nutzer mit verschiedenen Behinderungen individuellere Suchaufträge möglich werden.
Webtipp:
labs.google.com/accessible
(apa/red)
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